Hüfte

Hüftschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Daher ist es wichtig, vom Facharzt abklären zu lassen, woher die Schmerzen im Hüftbereich kommen und ob es sich bei dem schmerzenden Körperteil auch tatsächlich um die Hüfte handelt.

Häufig sind es nämlich Muskelverspannungen im Beckenbereich, die zu Schmerzen führen, welche dann von den Betroffen als Hüftschmerzen beschrieben werden. Diese Form der Schmerzen muss aber nicht operativ behandelt werden. Es reicht in vielen Fällen bereits eine Therapie anzuwenden, bei welcher die Muskeln entspannt werden. Dies verschafft den meisten Schmerzpatienten bereits die gewünschte Linderung.

Der tatsächliche Teil des Körpers, an dem Hüftschmerzen auftreten können, sind die Hüftgelenke. Treten hier Schmerzen auf, kann dies an Gelenkproblemen liegen, häufig hervorgerufen durch Rheuma, Arthrose oder eine größere Verletzung, zum Beispiel einem Sturz.

In letzter Zeit wird zur verbesserten Diagnostik eine Hüft-Arthroskopie durchgeführt. Dabei lassen sich Schleimhaut-Entzündungen, kleinere Knochenauswüchse (Exostosen) und Veränderungen am Labrum entfernen und beheben. Bei der Arthrose, festgestellt mittels einem Röntgen-Bild, kann nur mittels Einsetzten eines künstlichen Hüftgelenkes Abhilfe gebracht werden. Dabei wird der Schenkelhals durchtrennt, die Pfanne ausgefräst zur Aufnahme einer neuen zementfrei eingebrachten Pfanne mit einem Inlay. Der Schaft wird ausgehöhlt zur Aufnahme eines Schaftes, je nach Form zementfrei eingebracht oder mittels einem 2 Komponenten-Zementes fixiert. Zum Schluss wird auf die Schaftprothese ein Kopf aus Keramik gebracht und dieser in das Inlay reponiert.

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